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Test: Dacia Bigster

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Katzinger

Dem Dacia Bigster fliegen die Sympathien und Ehrungen dieser Tage geradezu entgegen. Wir wollten in der Hybrid-Variante herausfinden, ob der „Bahö“ gerechtfertigt ist.

Neben dem Sieg beim „Großen Österreichischen Automobilpreis des ARBÖ“ ist der Preis-Leistungs-Herausforderer auch unter den Finalisten für das „Car of the Year“ – ein prestigeträchtiger Experten-Award, der allerdings erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe vergeben wird. Bei Privatkunden führt der Dacia Bigster gar die österreichischen Verkaufs-Charts an, wie der Hersteller vermeldet. 

Smart not sorry!
Eine der Ursachen dafür ist zweifelsohne der Preis: Ab 24.490 Euro ist man dabei, für einen ausgewachsenen C-SUV eine Ansage. Unser Tester schlägt trotz schöner Extras wie Zweifarblackierung, 19-Zöllern oder Winterpaket mit fairen 32.155 Euro zu Buche. Der Vollhybridantrieb – kein Minderheitenprogramm, wie man bei Dacia betont – liefert gerade im Speckgürtel, wohl das angestammte Revier des Wagens, zuverlässig ab. Dessen Bewohner macht sich morgens gern auf leisen Sohlen rein elektrisch aus der Parklücke, die Wahl der Fahrstufe erfolgt sanft und automatisch, und der Dreizylinder-Benziner wird nur dann unangenehm laut, wenn man volle Leistung abruft, etwa bei Überholvorgängen oder an Steigungen.
Rauer, mit Ecken und Kanten, präsentiert sich nicht nur das insgesamt gefällige Exterior, sondern auch der Innenbereich. Der viele Kunststoff mag die eine oder andere Nase kräuseln. Dem wäre entgegenzuhalten, dass robust und pflegeleicht besser zum Charakter des Wagens passen als edle Velourstoffe oder Leder. Hier regiert eben Bodenständigkeit statt etepetete, garniert mit ein paar pfiffigen Details: etwa fünf im Bigster verteilten Befestigungspunkten, an denen praktische Gadgets von Tablet- oder Handyhalterung bis hin zu einem Universal-Kubus namens „You-Clip 3 in 1“ befestigt werden können. Smart statt schick, darf auch sein.

5,5 Liter im Speckgürtelmix 
Weiters positiv aufgefallen ist uns die exzellente Übersicht, selbst beim Rangieren in engen Verhältnissen wird das – eh nicht so kristallklare – Bild der Rückfahrkamera nicht gebraucht. 
Noch mehr feiern als das aktuelle Angebot dürfte der Alpenrepublikaner in Bälde den Allradantrieb – derzeit nur mit Handschalter und Mild-Hybrid erhältlich – in Kombination mit der tadellosen Multi-Mode-Automatik. Abschließend noch ein Blick auf den Verbrauch, im Speckgürtelmix sind wir auf 5,5 Liter gekommen, was als durchaus anständig bezeichnet werden darf. 

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